Folge 14 - mit Anja Keyserlingk - Ankommen in der Vielfalt
Shownotes
Nach einer längeren Pause ist goldene Flügel endlich zurück! In dieser Folge spreche ich mit Anja Keyserlingk, sie ist eine wahre Tausendsassarin. In der Vielfalt der Dinge, die sie tut ist sie absolut angekommen. Sie spricht in einer Klarkheit und Vollkommenheit, die uns alle nur inspirieren kann.
Diese Folge ist für dich, wenn du auch denkst, du dürfest nur eine einzige Sache machen und die sollte am besten "was gscheites" sein.
Ich freue mich auf euer Feedback!
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Goldene Flügel.
00:00:03: Endlich bin ich wieder da!
00:00:05: Ich freue mich so sehr auf die neuen Folgen.
00:00:08: Ja, bei mir im Leben war einfach so viel los, dass irgendwas mal pausiert werden musste und da das Podcastprojekt ja mein
00:00:14: Freizeitprojekt ist,
00:00:16: war es leider das.
00:00:17: Nichtsdestotrotz freue ich mich jetzt auf
00:00:19: den neuen folgen.
00:00:20: In dieser Folge sprechen wir mit der Lieben Anja die wirklich viele Rollen in ihrem Leben erfüllt.
00:00:25: Sie ist super kreativ, sie ist Designerin und Kino-Speakerin.
00:00:29: Sie is dozentin, gleichzeitig macht sie Qualitätsmanagement.
00:00:33: Sie es total aktiv
00:00:34: auf Social Media
00:00:35: und die nimmt uns vor allem mit in ihren Alltag wie sie das gestaltet, wie sie auch entscheidet was ihr macht, was ihre Prioritäten sind.
00:00:42: Viel Spaß bei der Folge Mit der Lieben Anja!
00:00:46: Und viel Spaß mit ihrer Freude und Herzlichkeit und in dieser totalen Ruhe um angekommen sein.
00:00:52: Guten Morgen, liebe Anja!
00:00:55: Herzlichen Dank für die schöne Einladung hier in deinem Büro mit deinen tollen Bildern.
00:01:00: Dazu kommen wir später noch.
00:01:01: Wenn dich auf einer Party jemand fragt was machst du denn eigentlich so?
00:01:06: Was antwortest du dann und wie reagieren die Leute darauf?
00:01:09: Das ist eine sehr, sehr gute Frage.
00:01:10: Eine sehr schöne Frage bei mir weil ich die Frage tatsächlich meistens erst mal zurückspiele.
00:01:15: Ich frage erstmal meine Gegenüber was machst du eigentlich und dann passe ich meine Antwort auch ein bisschen an weil ich nämlich nicht nur eine Tätigkeit habe sondern relativ breit aufgestellt bin und viele ja viele Leidenschaften viele Tätigkeiten haben.
00:01:27: das ist der Grund
00:01:27: dafür.
00:01:28: Ja das wollte ich auch unbedingt deswegen dass Du hier mitmachst weil Du eben so viele Sachen machst und ich das so mega spannend finde Aus ganz pragmatischen Gründen, wie das alles in einen Tag passt.
00:01:39: Aber auch, wie man dazu kommt und du bist ja Diplombetriebswirtin, Synchronsprecherin, Moderatorin, Malerin, er modet diese Zeinerinnen, Dozenten – ich weiß nicht ob ich was vergessen habe!
00:01:50: Aber das ist halt so keine klassische Karriere und auch irgendwie so eine klassische Kombination an Dingen wo man jetzt sagen würde, ah ja total gratulierig.
00:01:59: Da habe ich mich gefragt in der Vorbereitung, gab es irgendwie so einen Moment wo du dich entschieden hast?
00:02:04: Ich muss mich jetzt nicht mehr entscheiden.
00:02:06: Ich kann einfach sein wer und was ich will.
00:02:08: Also zum ersten Mal ist das tatsächlich so... meinen Wunsch und mein großen Traum gehabt, Schauspielerin zu werden.
00:02:15: Es war nie so, dass ich gesagt habe, ich möchte gerne viele Berufe erlernen oder viele Tätigkeiten haben.
00:02:20: Ich wollte immer ein abwechslungsreiches Leben haben.
00:02:22: aber es war nicht so, das ich gesagt hab, ich möcht jetzt unbedingt mich sehr breit aufstellen.
00:02:25: Das ist tatsächlich dazu gekommen einfach aufgrund dessen, dass in den künstlerischen Berufen relativ schwierig ist nur davon zu leben also... Viele werden mit dem Fuß zu fassen, auch einfach davon leben zu können in München oder generell egal wo man wohnt.
00:02:39: Es ist eine sehr schwierige Branche sei es das Schauspielbranche oder zum Malen.
00:02:46: Das ist wirklich nicht so dass man sagt okay mich kauft jetzt jede Woche einen Bild für, weiß ich nicht, fünftausend Euro ab sondern es ist wirklich... Man kann natürlich sagen gut wenn man sich darauf fokussiert und nur das macht ein Deckround von der Familie, vom Partner wo man in die Weich fällt.
00:03:02: Dann kann man vielleicht sowas mal riskieren.
00:03:04: aber ich glaube viele Künstler verstehen mich an dieser Stelle und wissen okay dann braucht noch irgendwie eine andere Standbein.
00:03:10: Meine Eltern haben mir gesagt, es gibt so viele arbeitslose Schauspieler und einen kleinen Bruchteil, der davon leben kann.
00:03:15: Bist du sicher, dass du nur das machen willst?
00:03:19: Deswegen habe ich mich für ein betriebswirtschaftlicher Studium entschieden.
00:03:24: Ich kenne auch noch zwei andere Schausspielerinnen, wo ich nach außen denke.
00:03:27: Die sind ganz erfolgreich, aber die machen alle was anderes.
00:03:33: Wie viele kennst du in Deutschland, wo du sagst, die sind wirklich in vielen Filmen dabei ...
00:03:37: Es ist echt so eine... Ein, aber ich bin auch nicht schlüpfer.
00:03:39: Mir fällt direkt die Caroline Herrfurt ein!
00:03:41: Aber ich bin ja auch nicht so gut in sowas.
00:03:43: Sie tatsächlich nicht?
00:03:44: Das stimmt.
00:03:44: Es gibt schon Pausen, es ist nicht.
00:03:45: Aber es gibt einfach viele, die einfach immer mal hier und da eine Rolle haben.
00:03:49: Man muss dann schon auch so einen Glück selbst in die Hand nehmen mit.
00:03:53: Spannend.
00:03:54: Und ich habe mir auf deiner Websiteschütz von der Vorbereitung angeguckt.
00:03:59: Und das, dass dein Vater dir den Satz mitgegeben hat.
00:04:03: Du bist wer du willst oder so in der Art.
00:04:06: Ich hoffe ich gibt es richtig wieder.
00:04:07: Wie hat dieser Satz deinen Leben geprägt?
00:04:10: und gab's auch Zeiten wo du denkst oh das fühlt sich auch ein bisschen eher nach Druck als nach Freiheit an.
00:04:15: Also, der Satz wurde mir gar nicht so direkt mitgegeben.
00:04:18: Der ging tatsächlich über seinem PC an seinen schwarzen Setsch.
00:04:21: Es
00:04:21: war sein Mantra auch schon?
00:04:23: Genau!
00:04:23: Das war tatsächlich
00:04:23: das Seins und ich habe damals... Mein Vater ist verstorben vor neun Jahren und ich hab damals das gefunden und hat mir den Spruch einfach mitgenommen.
00:04:31: also das hätte er handgeschrieben da haben wir doch ein Zettel gehabt
00:04:34: Da bin ich gleich ganz gerührt.
00:04:36: Wie schön!
00:04:36: Und ich fand den Spruch so schön, weil ich mir gedacht habe es ist genau das... Ich meine da können die doch mal ausbauen du bist wer du sein möchtest oder sein willst.
00:04:43: aber ich finde du bist ja immer so abgekürzt und kurz und sachlich und eigentlich wirklich genau das trifft genau was es ist.
00:04:49: und für mich ist es wirklich so gewesen.. Ich hab' wirklich viele Facetten.
00:04:52: Du hast tatsächlich nur einen kleinen Bruchteil von den Tätigkeiten gesagt, die ich mache.
00:04:56: Aber es war jetzt auch nicht so dass ich mich für verschiedene Sachen beworben habe sondern ich habe einfach immer in verschiedenen Bereichen irgendwie Kunden bekommen zwischen mir, die auch eine Präsenz habe.
00:05:05: Habe ich zum Beispiel mein erstes Bild verkauft?
00:05:07: Also das ist ein Beispiel dafür dass ich hab als Leidenschaft, als Hobby gemalt und hab dann gepostet und dann hatte sie jemand gekauft.
00:05:14: Ich find die Auffahrtsschöne mehr übrigen wenn ich auch an die ganze Zeit wo die hin passen kann bei mir voll meinen Geschmack ja.
00:05:22: Ja es ist immer so ne...ich mag's so farbenfroh sehr gerne.
00:05:26: Ich habe immer eins zum anderen.
00:05:28: Zum Beispiel auch mit Social Media, dass ich dann auch Content Creator für Hotels geworden bin.
00:05:32: Das kam einfach aus einer... Kooperation heraus mit einem Hotel.
00:05:36: Es hat sich immer so entwickelt und ich habe nie gesagt, ich würde jetzt auch noch das machen und auch noch dass machen.
00:05:41: Und zum Beispiel auch mit den Veranstaltungen.
00:05:43: Ich hab einfach ein großes Netzwerk und hab dann immer mal wieder auch Events gemacht weil ich einfach ein starkes Netzwerk hatte.
00:05:48: und früher back in the days als ich in New York studiert habe, habe ich einen Eventkonzept nach München gebracht.
00:05:54: Ah ja?
00:05:54: Was war das?
00:05:55: Das waren tatsächlich tagsüber ... es ist ja so in New-Yorks in die Mieten unfassbar
00:05:59: hoch für die Restau aus.
00:06:00: Und ich hab damals mich auch mit den Leuten vor Ort unterhalten und da gab es auch Promoter, die das dann immer promotet haben.
00:06:06: Die Events vor Ort... und die Locations, wenn es Sommer war, irgendwie dreißig Grad draußen hatte.
00:06:11: Und das ist eine Location ohne Terrasse und ohne irgendwie Grund, warum Leute da essen gehen sollten mittags drinnen.
00:06:17: Dann mussten sie sich im Konzept überlegen was funktioniert?
00:06:19: Warum Leute mittags oder nachmittags dort sich aufhalten?
00:06:23: Und dann haben wir einfach tatsächlich ein Konzept entwickelt einen Brunch an der Daybrunch Party mit einem Detail in einer total wilden Partie.
00:06:30: Da waren alle New Yorker Celebrities, die du dir vorstellen kannst.
00:06:33: Und Promoter haben dieses ganze System Promoted.
00:06:37: Verrücktesten Partys, also da gibt's zwei auf denen ich sehr häufig war.
00:06:41: Und ich hab das Konzept damals nach München gebracht, weil ich im Jahr den BWL-Studium auf der Schauspielschule in New York war.
00:06:49: Genau und so kam dann immer eins zum anderen.
00:06:50: Ich hatte eine Idee... Das
00:06:51: war der Ursprung sozusagen!
00:06:54: Das war der Ursprung von den Events.
00:06:57: Ich hab meine Events selbst moderiert, weil ich dann auch mal Partner und Sponsoren mit drin hatte ... Und in Moderation habe ich davor schon so ein bisschen gemacht.
00:07:05: Und Moderation ist dann auch ein Standband von mir geworden.
00:07:07: Da hat sich immer ein bisschen eins aus dem anderen entwickelt.
00:07:10: Genau!
00:07:12: Also verschiedene Standbeine mir aufgebaut und seit langen habe ich eine Reisesendung auf Welt der Wunder moderiert und auch produziert.
00:07:18: Dann war ich beim Radio insgesamt drei Jahre, ich war in Augsburg hab' ich damals angefangen bei Radio Fantasy dann war ich in München bei Radio Gong.
00:07:25: Irgendwann bin ich dann auch, weil ich unser ehemaligen Treffen von der Hochschule moderiert habe.
00:07:30: Von der Dozentin, der Dekanin, was er gesagt gefragt worden ist, ob ich mir vorstellen könnte das zu unterrichten und so kam ich in.
00:07:36: von der Moderation bin ich so zur Dozentine geworden also von daher seit sieben Jahren fast unterrichtig jetzt schon.
00:07:42: und aber ich glaube dass es ja auch eine Kunstchancen wahrnehmen zu können also das auch zusehen Irgendwie eine Chance oder eine neue Tür, die sich öffnet und auch irgendwie so frei zu sein im Kopf.
00:07:52: Dass man sagt, ah ja, spannend!
00:07:53: Genau ich bin auch ein Mensch, ich kann mich sehr schnell und sehr gut begeistern.
00:07:56: wenn mir was wirklich gefällt dann hab' ich da auch richtig Lust drauf und ich bin auf... Das ist
00:07:59: ganz auffall während du das so erzählst Ich
00:08:02: bin auch einfach ne Macherin würde ich sagen Wenn ich irgendwie sage hey, ich organisiere was Dann bin ich diejenige, ich mach die WhatsApp-Gruppe, ich buch den Tisch, ich mache's dann Und das ist einfach so.
00:08:10: ne, ich würd sagen Ja Zum einen eine Fähigkeit und zum anderen ist es auch irgendwie auch ein bisschen für mich.
00:08:16: Ja, das ist auch anstrengend!
00:08:17: Muss man ganz klar sagen, wenn man jemand ist... Man macht
00:08:19: das nicht irgendwie, ne?
00:08:21: Ja, klar.
00:08:23: Du sagst ja, es ist ja auch ansträngt.
00:08:24: Das sind Themen, die hat mich zuletzt sehr beschäftigt.
00:08:26: ehrlich gesagt
00:08:27: weil ich finde alle sagen oder viele sowohl bei mir im Coaching als auch in meinem privaten Kreis sagen viele aktuell, oh das ist so anstrendend und so viel auffahren und das haltest du dir auch noch um Und das ist ja schon auch wahr, aber alles Schöne fällt ja nicht einfach vom Himmel.
00:08:44: Sondern klar ist da auch Aufwand hinter und irgendwie denke ich mir immer wenn man es dann so umkehrt... Also was ist denn die Kehrseite?
00:08:51: Wenn wir so Aufwandsneutral leben wollen, dann liegen wir alle auf dem Sofa und starren den ganzen Tag nur ins Handy.
00:08:57: Das ist ja irgendwie auch nicht erfüllend.
00:08:58: Deswegen der Aufwand alleine ist gar nicht so.
00:09:02: das Problem finde ich immer.
00:09:03: Hast du vollkommen recht?
00:09:05: Ja, ich glaube es ist auch immer so ein Thema.
00:09:07: Wo möchte man hin?
00:09:07: und als Selbstständige ist das ja auch noch mal so... Man ist auch wirklich am Anfang.
00:09:11: also gerade im Anfang in der Selbstständigkeit nimmt man auch sehr gerne sehr viel an von sehr vielen Kunden die dann einen Auftrag geben.
00:09:18: Man ist ja am Anfang nicht mehr, man möchte es allen Recht machen.
00:09:20: Man möchte vorankommen, man will starten und ich glaube am Anfang neigt man dazu sich zu übernehmen.
00:09:24: Das habe ich tatsächlich auch gemacht Und dann erst in den letzten Jahren, wenn dich sogar Monate so ein bisschen selektiert.
00:09:31: Was bringt mich wirklich weiter und auch monitär gesehen natürlich?
00:09:35: Ja und dann ein bisschen Ruhe rein wieder.
00:09:38: Du bewegst dich mit den Sachen die du machst ja ich habe das jetzt mal gesagt zwischen Wirtschaft aber ja auch total kreativ also der Totaler Kreativität irgendwie und es sind für viele zwei Welten oder Gegensätze eher Wie ergänzt sich das bei dir konkret?
00:09:56: Und ich habe mich dann auch gefragt, gibt es manchmal so Momente wo die Betriebswirtin der Künstlerin hilft oder andersrum.
00:10:02: Definitiv!
00:10:03: Also das ergänzte ich eigentlich wunderschön.
00:10:05: und was solls sagen... Ich würde jedem Künstler oder jedem der einen künstlerischen Beruf sich umgibt, würde ich jedem wünschen auch ein bisschen dieses betriebswirtschaftliche als Hintergrund zu haben oder irgendjemandem zu haben, der ihm da hilft.
00:10:17: weil man braucht einfach diese Struktur.
00:10:18: und ich muss sagen, eigentlich bin ich vom Herzen eine Künstlerin sehr kreativ ist.
00:10:24: Aber dadurch, dass ich ja auch ein Qualitäts- und Umweltmanagement bin, das ist zum Beispiel mein Vater hat es aufgebaut.
00:10:30: Ich habe es übernommen von ihm und eben auch dieses ganze... Das hat sehr viel mit Struktur zu tun!
00:10:36: Und das gibt mir dann wiederum eine Struktur.
00:10:39: Ich muss mich damit befassen, ich muss strukturiert arbeiten in dem Bereich Und das ist tatsächlich auch für alle anderen Lebensbereiche für mich da sehr hilfreich.
00:10:46: Weil in Qualitätsmanagement, ich glaube es gibt fast nichts was strukturiert
00:10:50: alles mit Zertifizierung und so was.
00:10:51: Genau!
00:10:52: Ja, genau.
00:10:52: Es ist gepasst nicht etwas mehr trockener oder ja man kann auch sagen trockner ist als das... Es ist halt nach einem bestimmten Normen kategorisiert, man muss bestimmte Richtlinien erfüllen und es ist einfach extrem strukturierend.
00:11:03: und das hat mir eigentlich auch geholfen.
00:11:05: und natürlich auch wenn man sagt gut probai da schlägt bei mir das Künstlerherz wieder durch.
00:11:09: Ich mache dann auch teilweise Projekte wo ich weiß da keinen Cent dran und wenn man mal unterrechnet, was sich pro Stunde daran verdient hätte dann ist es im Endeffekt fast nichts.
00:11:17: Aber ja, wenn's die Leidenschaft ist, dann ist das auch so eine Berechtigung und wenn sie einen erfüllt.
00:11:22: Spannend
00:11:23: bei mir ist dass das Yoga unterrichten also das hat kein wirtschaftlichen Sinn auf jeden Fall aber es ist immer so schön diese Stunden zu geben.
00:11:31: tatsächlich Und ich merke bei mir selber voll oft, dass ich schon so einen Konflikt habe und voll oft denke, was ich jetzt hätte wirken oder schaffen können mit der Vorbereitung und der Zeit die ich da bin.
00:11:42: Dann bin ich jedes Mal da und denke mir mein Herz ist jetzt voll!
00:11:45: Genau.
00:11:46: Wenn ich dann wieder nach Hause fahre?
00:11:48: Und das ist eine andere Art von Bezahlung, also wenn man danach glücklich ist mit dem was man getan oder geschafft hat oder man hat irgendwas... Ich hab zum Beispiel ein Bild gemalt oder im Design hast du ja vorhin schon gesagt es ist jetzt nicht so dass sich da wie ne goldene Nase verdient haben nein!
00:11:59: Also die dünne Koalition ist eine extreme Leidenschaft.
00:12:03: Es macht super viel Spaß sich da auszuleben aber die fahr ich dieses Jahr auch runter weil es einfach monetär nicht wirklich einfach ist damit richtig viel Geld zu verdienen wenn man nicht auf Masse geht.
00:12:12: und dementsprechend Ja,
00:12:15: aber die sind so schön.
00:12:16: Das war das letzte Überlicht, wo wir uns kennengelernt haben und es war glaube ich irgendein Event im Zusammenhang mit den Jacken.
00:12:23: Aber das kann sein!
00:12:24: Die Jacken mache ich weiter.
00:12:25: Das sind ja verschiedene Paar Schuhe.
00:12:27: Die Jacke sind tatsächlich auch nicht so komplex weil die Dirndl... Da waren wir auf mit dieser Maßanfertigung.
00:12:32: Jede Frau ist anders.
00:12:33: Also wirklich der Oberkörper von einer Frau.
00:12:35: Wir machen alles auf Maß.
00:12:37: Die eine hat einen langen Rücken, die andere hat eine schmale Teile.
00:12:40: Es ist sehr schwierig, dass es perfekt passt.
00:12:42: Bei den Jacken ist es einfacher, weil die sich besser anpassen.
00:12:46: Du stehst seit über fünfzehn Jahren auf der Bühne und auch vor der Kamera.
00:12:50: Und gleichzeitig malst du ja abstrakte Kunst.
00:12:54: Wenn ich mir das anschaue, ist das eine sehr präsent.
00:12:56: Das Malen finde ich eher zurückgezogen oder so.
00:13:00: Dann habe ich mich gefragt was findest du bei Mahlen nicht?
00:13:08: Also ich glaube, jeder der auf der Bühne und gerne vor Menschen steht und spricht ist in irgendeiner Art und Weise auch eine kleine Rampensauwürde.
00:13:15: Ich behaupten!
00:13:16: Und für mich ist es ganz schön dieses Gefühl zu haben dass ich vorher habe vorn im Auftritt also dieses Adrenalin dieser Neavosität aber sehr sehr positiv ist und dann der Moment auf der bühne zu stehen das ist natürlich so der Adrenalinkick und wenn man das mag total glücklich macht Und das Gefühl danach, da ist man dann stolz auf sich.
00:13:35: Man freut sich über die Präsentationen und die Keynote, über die Moderation, was auch immer man gerade gemacht hat und über das Feedback.
00:13:41: Das gibt mir unfassbar viel!
00:13:44: Aber es malen ist natürlich viel kreativer.
00:13:46: Klar, man kann sich auch eine Moderation oder einen Kino schreiben und das ist auch von kreative Arbeit für mich zu.
00:13:51: aber das Malen ist so dass man für sich... Man ist im Moment, man denkt an nichts anderes Es ist fast meditativ für mich.
00:13:58: was ich unfassbar gerne mag ist dazu Musikzuhören dann die Gedanken schweifen zu lassen und einfach ein bisschen nach der Musik zu malen.
00:14:04: Ich war supergerne Elvis zum Beispiel.
00:14:06: Das macht dann unfassbarschlich Spaß Und man ist wirklich bei sich.
00:14:10: Wo war ich manchmal auch mit der Lebensgefährtin von meinem Schwiegervater?
00:14:15: Weil die hat eine Kunststiftung und malt auch ganz toll.
00:14:18: Und wir malen manchmal am Tegernsee bei ihr zusammen im Atelier.
00:14:22: Voll schön, ich stell mir das irgendwie super schön vor.
00:14:24: Dieses Gefühl ja was ist mit mir denn eigentlich jetzt?
00:14:28: Begegnest du solchen Frauen auch in deiner Arbeit?
00:14:32: Du hast zuletzt bei Axelspringer ne große Keynote gehalten über Kommunikation und Networking viele... meiner Klientin im Coaching und auch viele meiner Freundinnen, ehrlich gesagt.
00:14:44: Also ich hab das Gefühl, das Thema zieht sich so ein bisschen durch.
00:14:47: Sind irgendwie ja total erfolgreich?
00:14:51: Trauen Sie sich aber manchmal nicht so richtig?
00:14:54: Und dann frage ich mich immer was kann man denen so mitgeben vielleicht aus deiner Keynote und wie können die ja besser ins Netzwerken und in die Sichtbarkeit kommen wenn man da nicht so aus sich rauskommt?
00:15:04: vielleicht
00:15:05: also mein erster Tipp ist einfach mal machen Also einfach mal zu sagen, man startet mal.
00:15:09: Man ist auch sehr selbstkritisch und denkt sich dann, der LinkedIn-Post oder der Instagram-Posster ist eigentlich nicht gut genug da, gefährlich mir nicht.
00:15:16: Ja
00:15:16: das ist mein Problem ja ganz schlimm.
00:15:18: ich denke mir immer interessiert eh kein.
00:15:20: Ja genau, man ist so selbst kritisch es ist irgendwo auch gut.
00:15:23: Das bin ich auch.
00:15:24: also gerade zum Beispiel beim Schauspieldemo wann das immer noch nicht so ist wie ich es haben möchte Da bin ich unfassbar kritisch mit mir.
00:15:30: Und so sind viele Frauen.
00:15:31: Männer sind viel weniger selbstkritische also viele Männer Ich kann's nicht poschalisieren Aber die Frauen sind schon neigend dazu, dann doch irgendwas nicht zu machen.
00:15:40: Weil sie sagen zehnmal drüber nachdenken und beim elften mal sagen, nee ich poste das jetzt nicht oder?
00:15:44: Ach Gott, das bin ich!
00:15:45: Ja.
00:15:46: Und ich denke mir aber so komme ich ja nicht weiter weil... Ich habe ja meine Inhalte klar, meine Produkte klar und ich finde auch ich mache so viele spannende Sachen und dann will ich immer nicht darüber reden.
00:15:55: Oh Gott, ich fühle mich so ertappt gerade.
00:15:57: Ja
00:15:58: und was ich dann immer mache ... Ich poste es jetzt einfach und wenn's mir danach nicht mehr gefällt, dann löscht ichs einfach.
00:16:03: Weil du hast ja nie das Problem, dass das nicht
00:16:04: löschen kann!
00:16:05: Und wie bläschte
00:16:06: denn dann was?
00:16:07: Nicht so oft?
00:16:08: Es kommt auch vor, wenn da tatsächlich ein paar Kommentare nur drunter sind und ich denke naja gut viele halt wirklich nicht interessiert.
00:16:14: Das war vielleicht ein Thema was jetzt nicht so aufgegriffen wurde.
00:16:16: Kommt ist schon vorderlich etwas lösche.
00:16:18: Aber im Endeffekt denk' ich mir lieber einmal zu viel gemacht als einmal zu wenig.
00:16:22: und genauso mit Anrufen tätigen.
00:16:23: Wenn man zum Beispiel auf einer Veranstaltung ist oder ein Networking-Event und man hat Visitenkarten oder neue Kontakte, dann einfach mal machen.
00:16:31: Einfach anrufen, den ersten Schritt machen.
00:16:33: Weil Frauen sind oft so ich trau mich nicht, wenn vielleicht kommt das komisch, wenn ich mich melde oder wenn ich starte.
00:16:39: Aber einfach unverbindlich sich da freundlich nett den Abend von gestern aufgreifen und sich in die Pötte kommen.
00:16:46: Das ist der Tipp, den ich an dieser Stelle geben könnte.
00:16:50: Und zum Thema Networking weiß auch immer sehr schönes... dass man, das habe ich auch in der Keynote ganz groß als Thema genommen.
00:16:58: Dass man gar nicht unbedingt daran denken sollte wie komme ich am schnellsten weiter?
00:17:03: Sondern man sollte sich erst mal überlegen, wie kann ich meinen Menschen in meinem Netzwerk helfen und dass sie weiterkommen?
00:17:08: Weil zum einen wird das eigene Netzwerk gestärkt.
00:17:10: Und zum anderen ist ein ganz schöner Effekt weil man wird positiv wahrgenommen, weil man jemandem was Gutes tut...
00:17:15: ...und man nicht immer nur möchte, ne?
00:17:17: Genau!
00:17:17: Man vernetzt Menschen untereinander.
00:17:19: und dann habe ich auch den Menschen immer im Vortrag mitgegeben.
00:17:21: Überleg doch mal, wie ihr in eurem Netzwerk habt die sich mal kennenlernen sollten.
00:17:25: Dass ihr erstmal vor der Vorleistung geht und erstmal startet connectet meine Leute miteinander und ihr werdet sehen es wird irgendwann zurück kommen.
00:17:33: Irgendwann kommt es auf jeden Fall zurück.
00:17:34: Ja, glaub ich auch und ich glaube auch eine Lösung ist immer nur eine gute Lösung wenn sie für alle Seiten eine gute Lösung ist.
00:17:40: das auf jeden fall.
00:17:41: Ich habe da den zugehörigen Aufgaben mitgegeben dass jetzt erst mal immer zwei Leute also insgesamt sechs Personen zwei zwei zwei miteinander connecten die sie im Netzwerk haben.
00:17:51: Sie sich voll noch nicht kennen oder kannten?
00:17:54: Abdörfen findest mega spannend weil ich glaube das machen wirklich voll wenig leute und dann wird es so leicht füßig.
00:18:04: Zum Beispiel, meine Adressbuch ist auch immer sehr offen sozusagen und wenn jemand irgendwie sagt, keine Ahnung ich denke gerade da und darüber nach sag' ich immer, woher pass auf?
00:18:14: Da kenne ich irgendwem oder so oder es sprecht man miteinander.
00:18:19: Mir wird oft gesagt, hast du nicht Angst, dass dir deine Kontakte verloren geht?
00:18:25: Das habe ich zum Beispiel gar nicht.
00:18:28: Das sind ja nicht meine Menschen!
00:18:30: Ich habe keinen Besitzanspruch.
00:18:32: Super spannend
00:18:33: weil du machst das genau intuitiv was man auch eigentlich machen sollte.
00:18:36: Da gibt es tatsächlich so eine Regel die heißt GIFGIFGAPS Das heißt, man soll zuerst mal geben.
00:18:41: Hab ich meinen Motto ist Gift-Gift-Take!
00:18:44: Also immer einmal mehr geben als ich nehme... Genau
00:18:46: und tatsächlich es ist auch im Networking so.
00:18:48: Man sollte wirklich siebzig Prozent der Zeit dafür investieren anderen zu helfen andere zu connecten andere weiterzubringen.
00:18:54: Siebzig prozent sollte man darauf verwenden seine eigene Kontakte zu pflegen seinen LinkedIn Profil zu schärfen nochmal alles zu bearbeiten alles ja vielleicht noch mal sich zu melden bei Leuten und zehn Prozent nur andere zu bitten ob sie einen Kontakt herstellen können oder an irgendeiner Stelle weiterhelfen können.
00:19:09: Ja, das ist wirklich ... Weil für mich ist es ganz logisch und lustig.
00:19:14: Eines meiner Lebensmottos ist auch Gift-Gift-Take.
00:19:19: Was man so weitergehen würde.
00:19:21: Viele machen's intuitiv und helfen gerne weiter.
00:19:24: Aber es gibt auch Menschen, die auf diesen Trichter gebracht werden müssen.
00:19:28: Fangen wir mal so.
00:19:29: Ah, spannend!
00:19:31: Lustig.
00:19:32: bei mir hat das Fall eher sowas.
00:19:33: Moralisches fast, weil ich finde die Welt ist eh schon so ein schlechter Ort.
00:19:37: und wenn ich möchte dass mein kleiner Kosmos ein guter Ort ist dann give-give-take und nicht take-take-take.
00:19:44: Genau es ist ja wirklich auch sinnvoll das man das eigene Netzwerk stärkt.
00:19:47: warum sollte man sich das eigenes Netzwerk weiterbringen an der Stelle?
00:19:49: Ja wenn alle um einen Ruhm erfolgreicher werden dann ist man doch automatisch in einem besseren Netzwerk
00:19:53: durch.
00:19:53: Der Kuchen wird ja größer wenn wir gemeinsam arbeiten und nicht klein sind.
00:19:57: Spannend!
00:19:58: Cool lustig wusst ich nicht dass es dazu Regeln gibt.
00:20:01: Du bist auch als Speakerin bei First Row WOM vertreten.
00:20:06: Und ich kannte das gar nicht, musste das erst mal googeln in meiner Recherche.
00:20:11: und dann habe ich mich gefragt was bedeutet die Sichtbarkeit für dich?
00:20:15: Was hat jetzt dich auch gekostet oder was musstest du vielleicht auch überwinden um sie dir zu nehmen?
00:20:22: also die fällt ja nicht vom Himmel.
00:20:24: Meinst du es bei der Agentur oder meins so generell?
00:20:25: Allgemein!
00:20:26: wie nennt man das denn, karätige Agentur sozusagen.
00:20:32: Aber du nimmst dir ja auch sonst die Sichtbarkeit.
00:20:34: Du hast ja einen großen erfolgreichen Kanal, du hast ja ein tolles Netzwerk, tolle Veranstaltungen und es wird ja eine Bedeutung für dich haben mit Sicherheit oder einen Grund haben warum du das machst.
00:20:44: Und ich frag mich zum Beispiel auch... Ich habe ja schon erzählt für mich ist es super schwer da auf meinem Schneckenhaus zu kommen ob du da auch irgendwas überwinden musstest oder ob Was hat dich das gekostet oder so?
00:20:56: Das hat ja immer zwei Seiten alles.
00:20:59: Ich glaube, Sichtbarkeit liegt ein bisschen in meiner Naturelle.
00:21:01: Ich bin jemand ... Ich hab schon früher, als es noch Facebook gab, jeden Tag einen Facebook-Post gemacht und zwar damals ...
00:21:06: Wirklich?
00:21:07: Hätte ich so Spaß dran!
00:21:08: Ja, total.
00:21:08: Ich habe jeden Tag irgendeinen Satz gepostet.
00:21:10: Heute fahre ich nach Berlin.
00:21:12: Heute fliege ich da rein, heute mach' ich das und das... Und damals war ich schon total in diesem Posting Game drinnen, weil's mir einfach Spaß gemacht hat mich mitzuteilen und auch mich auszutauschen.
00:21:23: Ich bin auch in Berlin, lass uns treffen oder irgendwas.
00:21:25: Und ich habe dann gemerkt hey das macht mir Spaß!
00:21:27: Ich bin sehr extrovertiert und mir macht es total Spaß mich mit Leuten zu connecten, Leute untereinander zu connecte und einfach auf Events und Veranstaltungen zu gehen.
00:21:35: Ich bin ja auch echt häufig unterwegs und viele sagen ja oh das ist so anstrengend, warum machst du das?
00:21:41: Wenn du auch noch arbeitest aber mir gibt es was.
00:21:43: Ihr
00:21:43: macht das Freude ne?
00:21:44: Ja
00:21:44: genau für mich ist es auch irgendwie... Es gibt mir etwas zurückes.
00:21:47: nicht dass es nur Energie zieht sondern das geht mehr auch Energie.
00:21:51: Deswegen würde ich sagen, die Sichtbarkeit ist heutzutage nicht mehr wegzudenken.
00:21:55: Jeder ist nicht mal... Ob ich Frisörsalon habe oder ob ich eine Ärztin bin, egal wer, jeder ist aufs Torscheminer sichtbar eigentlich.
00:22:02: und je mehr man da irgendwie auch in der Sichtbarigkeit geht oder auch aktiv macht das so erfolgreicher wird.
00:22:08: oft dann Das eigene Unternehmen, also von daher... Also auch jedes Unternehmen.
00:22:12: Egal welchen Mark ich glaubst du, kaum eine die nicht auf Instagram unterwegs ist oder
00:22:16: diese mannest irgendwie versuchen, ne?
00:22:17: Ganz
00:22:18: genau!
00:22:18: Versuchen ist ein guter Punkt und wir lassen es halt auch irgendwie zu sehen hier gut angehen.
00:22:23: aber ja auf jeden Fall ist es heutzutage sehr sehr wichtig und Sichtbarkeit sowohl in persönlichen als auch Veranstaltungen als auch eben online
00:22:31: Und aus persönlichem Interesse.
00:22:33: was ist dein Tipp um das Simpel zu halten?
00:22:36: Ich persönlich zum Beispiel, scheitere oft gar nicht daran.
00:22:39: Also ich habe zwei große Punkte.
00:22:41: das eine ist... ...ich denke es interessiert sowieso keinen okay da kann ich drüber hin weg springen und das andere ist ich denke dann voll oft.
00:22:48: jetzt wüsste ich was ich sagen will aber ich weiß gar nicht wie ich das jetzt simpel machen will weil das dann so nach einer riesigen Aufgabe klingt.
00:22:55: irgendwie hast du da noch ein Tipp?
00:22:56: Ja ich hab so einen sehr guten Tipp und zwar mache ich das nämlich auch so.
00:22:59: ganz oft denke ich mir so ok ich bin jetzt auf in der Veranstaltung oder ich mach jetzt gerade einen Job der sehr spannend ist.
00:23:06: Ich müsste jetzt eigentlich mal in die Kamera sprechen oder erzählen, was ich da gerade so mache.
00:23:09: Aber ich bin auch sehr selbstkritisch und da denke ich mir dann ganz oft, oh nee ist da irgendwie rein zu sprechen?
00:23:13: Dann gefahre ich mich nicht!
00:23:14: Dann habe ich mich da verhaskelt.
00:23:16: Dauert hundert Jahre bis ich da mal zufrieden bin.
00:23:17: Ja
00:23:18: genau.
00:23:19: Ich mache es dann tatsächlich so, ich film oder mache eine Story aus meiner Perspektive.
00:23:23: Oder ein Foto und schreibe einen Text drüber oder mache ein Voice-Over.
00:23:27: Das bedeutet im Endeffekt du nimmst dir einfach diesen Druck raus perfekt sprechen zu müssen in die Kamera.
00:23:31: Trotzdem bist du präsent und trotzdem kannst du den Leuten mitteilen was du gerade machst und wo du grade bist.
00:23:36: Und das fühlt sich für Leute an als würdest du wirklich mit ihnen kommunizieren?
00:23:40: Und auch wenn du die Frage hast, interessiert es überhaupt jemanden?
00:23:42: Stell doch mal die Frage in der Story und dann können die Leute abstimmen.
00:23:45: Was interessiert sie mehr das oder das?
00:23:47: Dann könnt ihr da mitmachen und sind sofort integriert!
00:23:50: Okay... Du wirst sehen ob es passiert.
00:23:54: Ich bin gespannt.
00:23:57: Okay... Siehst du mein Kopf ackert schon?
00:23:59: Ja ich denke jetzt echt wahnsinnig.
00:24:01: Wenn du das sagst ist so simpel.
00:24:02: Jetzt machen wir Anna.
00:24:04: Gut neuer Aufgabe aber ist mein Jahresziel.
00:24:06: deswegen rede ich auch sehr offen darüber um mich so ein bisschen committed zu halten.
00:24:12: Als Sozentin für Kommunikation in dieser Rolle, was ist der häufigste Fehler den du bei Frauen in Sachen Selbstpräsentation siehst?
00:24:22: Selbstpräsentation also wenn sie quasi über sich sprechen, dass die oft sicher klären und dann sagen ja.
00:24:28: Und dann habe ich das mit.
00:24:29: aber weil es war so und so und versuchen sich dann irgendwie reden Sie sich dann oft um Kopf und Kragen und versuchen sich dann zu rechtfertigen für irgendwelche Themen Wenn sie irgendwas gemacht haben anstatt
00:24:37: eigentlich gar wohl gar keine Kritik da war
00:24:39: genau.
00:24:40: Also tatsächlich an stadt einfach dazu zu stehen und dann das positiv darzustellen.
00:24:45: oft stellen doch Leute nicht nur Frauen, auch Männer.
00:24:48: Ihren Lebenslauf oder ihre Selbstpräsentation so ein bisschen unter den Schäfeln und sagen ja dann hat mir das nicht gefallen und dann habe ich mich wieder doch für ein anderes in anderen Lebensweg entschieden.
00:24:56: aus dem und dem Grund Ich finde es tatsächlich man kann es auf die eine Seite zu verkaufen.
00:25:01: ich war mir dann ich war dann unglücklich und fand es dann irgendwie nicht gut Und hab mich dann vor was anderes entschieden.
00:25:06: aber man kann's aber auch ganz anders verkaufen indem man sagt ich habe damals Jura studiert ist hat mich wahnsinnig interessiert.
00:25:12: Aber dann habe bin ich doch wirklich die Betriebswirtin und das war noch spannender für mich.
00:25:17: Und habe mich da total reingefuchst, reingearbeitet und gemerkt... Da möchte ich hin!
00:25:22: Man kann es beides positiv verkaufen ist immer muss es gar nicht, dass eine klein reden um das andere dann zu rechtfertigen warum man's gemacht hat.
00:25:28: also finde.. Das ist ein wichtiger Punkt den man gerade in der Selbstpräsentation beachten sollte.
00:25:33: Ja ich find so spannend weil das ja auch ... valide ist, dass man unterschiedliche Dinge im oder.
00:25:37: also es ist ja einfach okay... ...dass man viele unterschiedliche Dinger ausprobiert.
00:25:40: Diese Gradlinigkeit gibt's ja heute zu Tage kaum noch?
00:25:44: Ja!
00:25:44: Also ich unterrichte hier Studenten und bei denen ist es so, dass sie ganz oft erst einen anderen Studiengang angefangen haben... ...oder irgendeine Ausbildung angefangen hat und dann zum Studium gekommen sind.
00:25:52: Ich würde sagen das ist bestimmt bei einem dreißigvierzig Prozent der Fall.
00:25:57: Und die erklären immer und sagen, dann war das gar nicht für mich.
00:26:01: Aber man sollte es gar nicht nur negativ darstellen?
00:26:04: Ja, finde ich auch spannend.
00:26:07: Guter Tipp!
00:26:09: Komm mir noch mal zu dir als Personen.
00:26:11: Du warst mit neun Jahren zum ersten Mal als Synchronsprecherin vor dem Mikrofon stipptest.
00:26:17: Das habe ich auch irgendwo gelesen.
00:26:19: Tatsächlich weil ich in der Grundschule eine sehr gute Freundin hatte, die damals schon Schauspielerin und Synchronesprecherinnen war unfassbar bewundert habe.
00:26:27: Ich fand das so toll, ich durfte dann auch mal auf den Dreh mitkommen bei ihr.
00:26:31: Auf
00:26:31: dem was hat die gedreht?
00:26:32: Dr.
00:26:32: Stefan Frank hat sie gedroht!
00:26:33: Ah
00:26:33: ja, das kenne ich auch noch.
00:26:35: Da war Hauptrolle als Kind schon gespielt also wirklich toll.
00:26:38: und Rosamunde Pilcher und ich durftete dann am Set derweise... Ja mein Eltern haben mich da mitgehen lassen weil sie dann da ihre Mutter hat um mich dann mitgenommen an set mit ihr.
00:26:45: Das war total begeistert.
00:26:46: Es war wirklich so dass was mich damals dazu bewogen hat unbedingt Schauspielerin werden zu wollen weil ich es so beeindruckend fand diese Welt.
00:26:54: Was ich mich gefragt habe ist, wie prägt es ein Kind?
00:26:58: Ich hab ja selber mittlerweile auch eins.
00:27:00: Wenn man dann schon so früh in so eine professionelle Welt eintaucht und hat dir das auch was über dich selbst beigebracht in dieser Zeit...
00:27:09: Also ich gebe zu, ich hab mit neun Jahren damals eben oder ich glaub' ich war ungefähr neun, dritte Klasse oder sowas, hab ich da meine erste Synchronenrolle gehabt.
00:27:16: mit forty-six Tags oder achten vierzig Tags waren's für den WDR glaube ich lief das.
00:27:21: Das war ein französischer Film Aloha Voila hieß der und hab da ein kleines Mädchen gesprochen.
00:27:26: Das habe ich auch gut gemacht, aber es kommt das Witzige... Manchmal konnte ich das noch nicht so schnell auffassen.
00:27:32: Und du musstest ja auch unglaublich schnell lesen können und das dann auch sprechen können.
00:27:36: Und manchmal habe ich damals als Kind mir wirklich von dem Regisseur das Vorsagen lassen.
00:27:40: Sie hat mir das vorgelesen und ich habe mir das dann auswendig gemerkt und habe dann nur das Bild angeguckt und drauf gesprochen weil ich dieses gleichzeitig Lippensynchronen spreche und lesen damals nicht so sehr schnell geschafft habe.
00:27:50: Und das war so ein bisschen das Problem für mich beim Synchronen-Sprechen.
00:27:53: Ich hatte ein paar Rollen als Kind, aber ich hab mir das schon auch schwergetan.
00:27:57: Bin ich ganz ehrlich und habe dann irgendwann auch ... Als ich aufs Gymnasium gegangen bin, da ist es aufgehört, weil meine Mama gesagt hat, nee-nee du konzentriert sich jetzt auf die Schule?
00:28:04: Und ich hab vielleicht als Kind würde mal sagen fünf, sechs Rollen gesprochen.
00:28:08: also es meint nicht die Welt.
00:28:09: Aber trotzdem er durfte ich damals schon reinschnuppern und hab damit sechzehn schon wieder angefangen so in Richtung Medienwelt mich zu orientieren.
00:28:15: Was hast du dann gemacht?
00:28:17: Da habe ich so kleine Rollen über eine Schauspielagentur gedreht.
00:28:23: Cool!
00:28:25: Du malst ja an vielen unterschiedlichen Orten auf dieser Welt und irgendwo habe ich auch gelesen, dass du sagst Kunst, Leichtigkeit und Freude schaffen und das sieht man in deinen Bildern.
00:28:36: Gibt es hinter dieser Leichtigheit?
00:28:40: Ja, eine dunkle Seite finde ich klingt so drastisch.
00:28:42: Aber gibt es ja auch irgendwas wo du sagst das verarbeite ich mit meiner Kunst oder dafür nehme ich mir meine Kunst?
00:28:50: Ist witzig.
00:28:50: also wenn du mal ne Bilder anschaust dann glaube ich tatsächlich dass sie schon sehr positiv sind.
00:28:55: Voll!
00:28:56: Und ich eigentlich in der Kunst würde ich mal sagen Ich freue mich jedes Mal so wenn ich mal und ich nehme auch tatsächlich lieber fröhliche Farben Das bin noch mehr ich.
00:29:06: und deswegen würde ich einmal sagen meine Bilder sind tatsächlich eher die Die Leichtigkeit ausstrahlt.
00:29:11: Ja, finde ich
00:29:11: auch heute.
00:29:12: Das ist übrigens mein Favorit hier, was so
00:29:14: an uns hängt.
00:29:15: Danke!
00:29:16: Es ist eine deutsche Wieterkollektion und verschiedene Orte inspirieren mich tatsächlich sehr.
00:29:22: Ich war zum Beispiel in der Brooklyn Bridge in New York also mit Blick auf die Brooklyn Bridge von Manhattan Und hab da gemalt.
00:29:28: Da kamen natürlich auch ein paar Leute, die geguckt haben.
00:29:31: Ich hab mich dann so kurz gefühlt wie jemand an der Straße malte und ich hab das für mich gemacht.
00:29:36: Morgens saß ich mit meinem Bild ... Es war tatsächlich nicht die Brooklyn Bridge gemalt, sondern einfach ein Abstraktisbild.
00:29:43: Das hängt übrigens noch auf der Fifth Avenue in New York im Office von einem Freund von mir.
00:29:47: Wie schön!
00:29:50: Wenn du ganz ehrlich bist, welche Deiner Rollen oder Aufgaben fühlt sich am meisten danach an?
00:29:56: Das ist Anja, das bin ich.
00:29:59: Und ja gibt es einen die du spielst in Anführungsstrichen oder eine die sich fremd anfühlt wo du sagst, dass bin am wenigsten ich?
00:30:08: Ich würde sagen...ich mag alle!
00:30:11: Tatsächlich mag auch jede Facette von mir und das hat vielleicht mit dem Schauspiel zu tun.
00:30:16: Ich kann in verschiedenen Rollen schlüpfen also wirklich im Qualitätsmanagement.
00:30:19: Ich bin wirklich die Businessfrau muss man einfach sagen.
00:30:22: Dann im Synchronstudio, da kann ich dann einfach laut schreien meine Emotionen rauslassen bei einer Rolle.
00:30:27: Was total Spaß macht!
00:30:28: Ich synchronisiere seit auch Jahrtausend neunzehn ungefähr an der Netflix-Serie für Kinder die auf YouTube ausgestrahlt wird.
00:30:34: Rainbow High heißt wie... und da spreche ich eine blauhaarige animierte Figur was total lustig ist.
00:30:39: Und meine Stimme ist dann auch nochmal anders.
00:30:41: Also diese ist noch eine andere Charge das man natürlich als Synchronsparcher machen können sollte.
00:30:46: Das macht so viel Spaß und es bin alles.
00:30:48: ich trotzdem also sowohl Die Moderatorin, als auch die Content-Raterin.
00:30:53: Als auch Design ... Ich muss sagen, Design macht mir extrem viel Freude.
00:30:58: Es ist sehr schwierig zu sagen, auch Kunst.
00:31:00: Tatsächlich macht mir alles Freude und wenn mir was keinen Spaß mehr macht, dann bähne ich
00:31:05: das.
00:31:06: Wenn es mir keinen Spaß gemacht oder so wenig Geld irgendwann hängen bleibt, man hat einfach nur eine begrenzte Anzahl an Zeit.
00:31:13: Man hat Freunde, Familie, Sport machen.
00:31:16: Man möchte verreisen, ein Partner.
00:31:18: Man schafft ja nicht alles muss man natürlich auch so ein bisschen Prioritäten setzen.
00:31:22: und deswegen sage ich auch immer, ich mache das alles Projektbasiert.
00:31:24: Wenn man mich fragt, ich mach jetzt nicht jeden Tag ein Bild und ich bin auch nicht jeden tag im Synchronstudio und ich habe auch nicht jederzeit eine Zertifizierung oder eine Moderation oder eine Keynote ist es immer nach Auftrag?
00:31:33: Ja genau, das wäre nämlich meine nächste Frage gewesen wie sieht denn dein Tag eigentlich dann so aus?
00:31:38: also man kann das ja logischerweise nicht alles gleichzeitig machen.
00:31:42: Das macht keinen Sinn, da muss ich auch in die Projekte rein denken.
00:31:46: Also ich mache wirklich mal Tage, wenn ich eine Vorlesung habe dann ist es der Vorlesungs-Tag wo ich nur unterrichte.
00:31:52: Wenn ich ein Keynote hab, dann beschäftige ich mich die Wochen oder Tage vorher immer wieder damit.
00:31:56: und kurz davor sind die letzten drei Tage vorher sehr viel, sehr intensiv Und danach ist das Projekt aber erst wieder abgeschlossen.
00:32:04: Genauso ist es mit einer Zertifizierung.
00:32:06: Ich habe eine Vorbereitung, ich habe Nachbereitungen und ich habe das audat Und genauso mit dem Grundsprechen gehe ich an den Tag hin.
00:32:13: Ich habe keine Vorbereitung, ich hab keine Nachbereitung.
00:32:14: Ich spreche das ein und gehe wieder.
00:32:16: oder gestern habe ich einen Radio-Verspot gesprochen für eine Restauranteröffnung in München und bin da zur Radio-Energie gefahren, habt es eingesprochen und war nach halbem schon fertig weniger als nach halben Stunden.
00:32:26: Spannend ja!
00:32:28: Ja es geht nur alles nacheinander.
00:32:30: genau.
00:32:31: Wie empfindest du dieses ganze abwechslungsreiche und vielseitige Leben?
00:32:35: Und ich frag mich dann immer Suchst du oder bist du so angekommen in deinem Leben und bist eher ruhen?
00:32:44: Cool oder suchst du eigentlich noch so nach dem, was es denn eigentlich wird?
00:32:49: Witzig!
00:32:49: Nee ich suche überhaupt nicht.
00:32:50: Spannend ne?
00:32:51: Ich hab auch so voll ruhig und gesettelt.
00:32:54: Ja
00:32:54: manchmal finde ich die Frage sogar fast als Kritik.
00:32:57: man müsste sich doch entscheiden.
00:32:59: aber ich liebe ist dass ich mich jeden tag das gleiche machen muss.
00:33:02: für mich wäre es das schlimmste was ich mir vorstellen könnte wirklich der Horrorvorstellung wenn jeder Tag genau gleich aussehen würde wenn ich in die gleiche stelle fahren müsste oder am gleichen Ort arbeiten müsste dann jeden tag Ähnliches machen, das wäre Horrors-Szenario für mich.
00:33:17: Und ich liebe diese Abwechslung.
00:33:18: und das Schöne ist ja dass nichts ist bestätiger als der Wandel sowohl in der Wirtschaft als eben auch im Leben.
00:33:24: und es sind auch neue Dinge dazu gekommen, Kinote zum Beispiel.
00:33:27: Das habe ich vor zwei Jahren erst angefangen weil ich dann eine Anfrage bekommen habe und hab da in München am Ordeonsplatz eine große Kinote gehalten und das ist tatsächlich einfach dazugekommen dafür.
00:33:37: Es fällt für mich zum Beispiel dieses Jahr die Dozententätigkeit ein bisschen zurück oder runter.
00:33:42: Mal gucken, ob ich es wieder mache dann weil dieses Jahr der Kurs nicht zustande gekommen ist.
00:33:46: Das ist eine private Hochschule.
00:33:48: keine Ahnung warum das so ist.
00:33:49: manchmal ist es so dass dann einfach was nicht zustandekommt und dann habe Ich einen ja halbes Jahr Pause ein Semester.
00:33:55: Und das ist in dem Fall so und stört mich jetzt aber auch nicht Weil ich sage gut ich hab noch ein paar andere Standbeine
00:33:59: Du bist halt auch nicht abhängig davon.
00:34:01: also es ist bei Weitem keine Kritik von mir sondern ich finde es wirklich voll spannend Weil ich finde, ich mache ja auch voll viele Sachen.
00:34:09: Und ich hab manchmal das Gefühl... dass mir dann suggeriert wird auch dieses, ja warum machst du denn nicht eine Sache richtig?
00:34:16: So weißt du was ich meine.
00:34:18: Was ist ziemlich deutsches Ding.
00:34:19: in Amerika gibt
00:34:20: es da ganz andere... Also da gibt's diese Slashies, da is man schon immer in der jüngeren Generation die machen das Slash, das Slasch, das SLASH!
00:34:28: Ist voll okay weil man ist doch auch ein Mensch und man ist noch nicht nur eindimensional, man hat doch viele Passionen.
00:34:33: Man reist ja auch nicht jedes Jahr an Gardasee.
00:34:37: Ja gut.
00:34:38: Manche
00:34:39: schon!
00:34:39: Okay, man ist aber auch nicht in jedem Tag hasst er oder?
00:34:42: Manche ja schon.
00:34:43: also ich bin halt auch wirklich voll nicht der Typ dafür.
00:34:46: Aber
00:34:46: man braucht doch die Artwerke so und warum?
00:34:48: Ich finde es schön dass man einen relativ stetigen Freundespreis hat, dass man eine Familie hat, das man ein Partner hat und ich finde das ist die Konstante.
00:34:55: Man hat andere Konstanten dann.
00:34:56: Genau für
00:34:57: mich ist das die Konstantin beim Leben, mein Umfeld und ich find's unfassbar schön diese Dynamik im Leben zu haben.
00:35:03: Ja voll schön, ist eigentlich halt das gute Schlusswort ist aber noch nicht das Schluss geworden.
00:35:08: Ich hab immer die gleichen Fragen am Ende, das eine ist was möchtest du anderen Frauen mit auf den Weg geben, die das Gefühl haben sie müssten sich für einen einzigen Weg entscheiden?
00:35:18: Das einfach abzuschütteln.
00:35:20: Sich einfach nicht kritisieren zu lassen.
00:35:22: und auch ich habe auch mal ne Freundin gehabt.
00:35:23: es muss ich jetzt kurz einmal an der Stelle
00:35:24: sagen kleine Anekdote.
00:35:26: Als ich
00:35:26: dann mit dem Qualitätsmanagement angefangen habe da waren Sie so ach jetzt hast Du ja endlich mal etwas vernünftiges wo ich mir echt nur gedacht habe.
00:35:32: Ich habe es so an den Hals bekommen.
00:35:34: Ich
00:35:34: habe mich so geärgert, weil für mich auch die künstlerischen Berufe was vernünftig
00:35:38: ist.
00:35:38: Das würdigt ja gar nicht was du sonst machst?
00:35:40: Ganz
00:35:40: genau!
00:35:40: Und das war dann so schlimm für mich.
00:35:42: und deswegen lasst euch von Leuten, die euch kritisieren oder dir auch sagen, du kannst nichts richtig machen, nicht aus der Fassung bringen.
00:35:47: Weil wenn ihr damit Geld verdient... und ich verdiene mir jedem meiner Jobs Geld und die mit denen ich keinem oder wenig Geld verdiene, die machen mir unfassbar viel Spaß.
00:35:55: Die Frage
00:35:56: ist auf was sucht oder was möchte ich damit erreichen.
00:36:00: Wenn ihr da Spaß daran habt, haben, mit denen ihr lange schon arbeitet.
00:36:03: Warum sollt ihr es nicht machen?
00:36:04: Und warum sollte euch von irgendwem einreden lassen dass es da nicht richtig gemacht wird?
00:36:08: also einfach die Dinge versuchen an sich abprall zu lassen.
00:36:12: ich weiß ist das unfassbar schwer.
00:36:13: Er ist
00:36:13: immer ein bisschen tagesformabhängig wie gut man das kann
00:36:17: und ich muss auch sagen es ist auch erst in den letzten Jahren so gekommen weil ich dann auch gemerkt habe ich bin erfolgreich damit als man gestartet hat und noch nicht so viel Erfolg hatte, da lässt man sich natürlich schnell verunsichern.
00:36:28: Und die erfolgreicher man wird ist auch z.B.
00:36:30: wie bemisst man Erfolg?
00:36:32: Aber je sicherer man sich in seiner Sache ist, vielleicht kann man es so besser darstellen, desto einfacher wird das auch um sich abprallen zu
00:36:38: lassen."
00:36:39: Was bedeutet für dich das Leben mit goldenen
00:36:41: Flügeln?".
00:36:42: Das bedeutet einfach glücklich zu sein oder fühlt zu sein mit dem, was man macht.
00:36:46: Aber auch dankbar zu sein für die Dinge, die man vielleicht manchmal gar nicht mehr so wertschätzt weil sie schon zur Normalität geworden sind und da sich jeden Morgen bewusst zu machen.
00:36:56: danke dass ich das machen darf und danke für alles was ich habe.
00:36:59: und wenn es nicht nur die Arbeit ist dann danke für mein Umfeld, danke für meine Freunde, für meine Familie, für die Gesundheit Und immer versuchen das positive am Leben zu finden und immer always look on the bright side of life
00:37:11: Voll schön.
00:37:12: Vielen lieben Dank, Anja!
00:37:14: Ups, danke dir!
00:37:16: Gutes
00:37:16: Timing!
00:37:17: Ja perfektes Timing.
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